Mehr als aus dieser Hand kommen kann. Rock-Cell nennt das Non-Rental-Income bei Vermieter-CAPEX 0.
Ökonomie
Mietkautionen in Sachwerte investieren? Ja, das ist nach § 551 Abs. 3 BGB absolut zulässig, wenn man es richtig macht. Wir haben die physische Kautionsbesicherung finanzmathematisch und rechtlich gelöst: Generative Sachwertvermehrung durch CO₂-Bindung.
Mieter
Stoffbilanz je Rock-Cell
Nennleistung pro Jahr
Invest pro neue Rock-Cell
Generative SachwertvermehrungGenerationenhebel
Vermieter
CAPEX im Vergleich
Je 1 t CO₂e / Jahr
Wärmepumpe: vermiedenes CO₂. Rock-Cell: aktiv entferntes CO₂ (negative Emission) — beide Werte je 1 t CO₂e/Jahr, aber unterschiedliche Kategorie.
Rock-Cell: 470 € Mieter-CAPEX aus einem Mietkautionskonto, nicht aus Ihrem Budget.
Der Vermieter nimmt eine Bearbeitungsgebühr als Abnehmer der CO₂-Zertifikate — ohne seine Freigabe läuft nichts.
Sie verwalten keine Bank-Sparbücher mehr, sondern einen standardisierten Prozess.
Offen für jeden willigen Mieter der Region. Auch die der Nachbarn.
Strategie
Rock-Cell ist für Sie zweierlei zugleich — Absicherung und Option. Absicherung, weil Sie die entstehenden Removal-Zertifikate gegen eine feste Bearbeitungsgebühr erwerben und in die eigene Portfolio-Bilanz überführen können — das stellt Sie dem CO₂-Preis long gegenüber und überführt zugleich die Kaution CAPEX-frei in einen Sachwert. Option, weil dieselbe physische Replikation, die diesen Sachwert aufbaut, nach der Wachstumsphase in die Produktion von qualifiziertem Baumaterial übergeht.
Der Weg dorthin verläuft in zwei Phasen mit klar umrissener Risikoübernahme: In der Pilotphase (bis ~2030) trägt der Vermieter die Wertlücke zwischen Kautionsnominale und Substanzwert, bis Betriebsdaten und ein erster Zertifizierungs-Track-Record sie bezifferbar machen. In der Skalierungsphase (ab ~2030) soll der Mieter die selbst erworbene Rock-Cell als Sicherheit einbringen — mit Vermieter-CAPEX 0.
Wärmepfad — Absicherung
Sie können die entstehenden Removal-Zertifikate gegen eine feste Bearbeitungsgebühr erwerben und in Ihre Portfolio-Bilanz überführen — Erwerb gegen festes Entgelt, kein laufender Zertifikatsertrag des Vermieters. Das wirkt als partieller Hedge gegen Ihre ab 2028 gesetzlich zugewiesene 50-%-Beteiligung an den CO₂-Kosten der Wärmeversorgung (GMG). Die Wirkung ist bewusst partiell: Die Stilllegung neutralisiert Ihre Emissionsbilanz, nicht unmittelbar jeden Euro der Bepreisung — die Lenkungswirkung bleibt. Wo eine Wärmepumpe noch unwirtschaftlich ist, überbrückt Rock-Cell den Rest-Bestand, statt mit dem Investitionspfad zu konkurrieren.
Der zugehörige ETS-1-Anrechnungspfad ist unten beschrieben; freiwillige Removal-Zertifikate sind der davon getrennte zweite Kanal.
Materialpfad — Option
Das Wachstum ist physische Replikation, CAPEX-frei — es baut Kapazität auf, bis sie die Baumaterialnachfrage bedienen kann. Am Ende soll eine genossenschaftlich getragene Quelle für CO₂-neutrales Baumaterial stehen: eine Alternative zur emissionsintensiven Zement-Lieferkette, deren produktive Substanz über die eG bei ihren Mitgliedern liegt — den Mietern als wirtschaftlich Teilhabenden, betrieben von Rock-Farm. Für Sie als teilnehmenden Vermieter heißt das nach erfolgreicher Qualifizierung: bevorzugter Zugang zu diesem Material für die eigene Bau- und Sanierungspipeline und die Positionsvorteile eines Erstbewegers unter steigender CO₂-Bepreisung.
Erklärtes Ziel innerhalb der ersten zehn Betriebsjahre, mit fest terminierter Gate-Entscheidung — dem Bauprodukterecht unterworfen. Diese Perspektive steht unter benannten Annahmen, nicht unter einer Prognose.
Fähigkeitenpfad — vom Risikoträger zum Dienstleister
In der Pilotphase wird die Kaution in Substanz angelegt; Sie tragen die Wertlücke zwischen Nominale und Substanzwert als Eventualverbindlichkeit — genau so lange, bis Betriebsdaten und ein erster Zertifizierungs-Track-Record diese Exposition bezifferbar machen. In der Skalierungsphase erwirbt der Mieter die Rock-Cell selbst und bringt sie als Sicherheit ein; die bisherige Barkaution wird abgelöst. Damit halten Sie keine Bilanzhaftung mehr — das Wertrisiko liegt beim informierten Eigentümer, der Kauf und Risiko bewusst übernimmt. Sie rücken vom Risikoträger zum Konversions-Dienstleister und monetarisieren die im Pilot aufgebaute MRV- und CSRD-Reportingfähigkeit.
Die kautionsrechtliche Ausgestaltung der Verpfändung (§ 551 BGB) ist Gegenstand laufender Prüfung. Die aufgebaute MRV-Datenhistorie und Reportingfähigkeit bleibt werthaltig, unabhängig davon, wie sich Materialmarkt oder eine spätere ETS2-Integration entwickeln.
Der ETS-1-Hebel sitzt am Anfang der Wertschöpfungskette. Bindet Ihr Wärme- bzw. Gaslieferant das Abgas-CO₂ über Rock-Cell, kann er es im EU-ETS-1 als nicht abzugebende Emission anrechnen (Art. 12(3b) i. V. m. Del. VO (EU) 2024/2620, die Magnesium-Karbonate ausdrücklich als dauerhafte Speicherform anerkennt). Als Nachfrager fordern Sie diese Anrechnung bei Ihrem Lieferanten ein, statt die CO₂-Last über den Preis zu tragen — Rock-Cell macht also nicht „nur freiwillig". Der Nachweis liegt bei Ihrem Lieferanten, Sie sind der Auslöser — ob und wie weit die Entlastung bei Ihnen ankommt, hängt zusätzlich von seiner Weitergabe ab.
Anrechnungspfad · ETS-1
≈ 79 €/t CO₂
Quelle: fossiler Abgasstrom (Raffinerie / Gaslieferant). Die Bindung gilt als vermiedene Emission und wird beim ETS-1-Pflichtigen angerechnet — großes, planbares Volumen zum EUA-Marktpreis (Stand Juli 2026).
Setzt Punktquellen-Abgas, Produkt-/MRV-Qualifizierung und die Zustimmung des Lieferanten voraus.
Removal-Pfad · freiwillig
≈ 350–450 €/t CO₂
Quelle: biogenes CO₂ (z. B. Biogas). Echte negative Emission mit permanenter Speicherung — höherer Preis, aber begrenztes Volumen.
Die ETS-Anrechnung biogener Mengen ist eine deklarierte Zukunftsperspektive, kein heutiger Baustein.
Beide Kanäle schließen sich pro Tonne aus: Dieselbe Tonne CO₂ wird entweder im ETS-1 angerechnet oder als freiwilliges Zertifikat verkauft — nie beides (kein Double Counting). Bei fossilem Abgas ist der freiwillige Markt praktisch wertlos; dort trägt der ETS-1-Pfad.
No-Regret-Logik: Daten, Reporting-Infrastruktur, SLA-Kanal und Kautionsprodukt bleiben werthaltig, auch wenn einzelne Annahmen — ETS2-Integration, Materialqualifizierung — nicht oder später eintreten. Das Zielbild ist eine Strategie mit benannten Annahmen und einer Gate-Entscheidung in Jahr 10, keine Prognose.
Das erste Referenzprojekt (2.000 Rock-Cells an einem Biogas-Standort, inklusive Logistikkette und Nachfragevalidierung) verteilt die Lasten vertraglich: Betrieb und Personal trägt der Betreiber, der reguläre Kautionsanteil kommt wie im Regelmodell vom Mieter, und der Pilot-Vermieter deckt das Projektrisiko dieser Phase sowie die Unikat-Mehrkosten — die erste Anlage ist ein Einzelstück und liegt über den späteren Seriengestehungskosten. Im Gegenzug erhält er frühen Einblick in das Zertifizierungspotenzial des Materials und Vorzugspositionen für die Skalierung.
Diese Verteilung setzt eine eigene Pilot-Vereinbarung voraus, die die Haftungsgrenzen zuweist — pilotspezifische Risiken beim Vermieter, der reguläre Rest beim Mieter, die gesetzlich unabdingbaren Pflichten beim Betreiber; die Klauselstruktur ist im Protokoll ausgeführt. Der Unterschied zur anschließenden Skalierung liegt auf der Vermieterseite: Deren CAPEX-freier Zustand (Vermieter-CAPEX 0) gilt für die Serie, nicht für den Piloten. Die Aufteilung ist bewusst so gewählt: Der Pilot-Vermieter trägt das Risiko dieser ersten Phase, indem er seine Rückzahlungspflicht gegenüber den beteiligten Mietern nominal unbegrenzt hält statt sie auf den Anlagewert zu begrenzen — der Mieter trägt damit für seine reguläre Kaution kein Anlagewert-Risiko (es verbleibt das Solvenzrisiko des Vermieters, im Protokoll als Worst Case offen beziffert), während sie das CAPEX der Pilotanlage finanziert. Die rechtliche Tragfähigkeit dieser Konstruktion ist Gegenstand der laufenden externen Prüfung.
Ob Konzern-Bestandshalter, Verwalter oder Genossenschaft — das Protokoll beschreibt für jedes Segment denselben Zehn-Jahres-Pfad, im Detail nach Segment ausdifferenziert.
Geprüft
Unabhängig geprüft & von Partnern unterstützt
Reifegrad
TRL 7
Wartende Nachfrage
100 Vorbestellungen
Die zugrundeliegende Mineralisierungschemie ist unabhängig, peer-reviewed publiziert: Chen & Kanan (Stanford University), Nature, 2025 — sowie Vandeginste (KU Leuven), Minerals, 2021.
Einwände
Beim ersten Lesen entstehen erfahrungsgemäß sofort Einwände — die meisten sind berechtigt und im Konzept adressiert. Zur Einordnung: Rock-Cell befindet sich auf Technologiereifegrad TRL 7; alle Renditeangaben sind Zielwerte einer offengelegten Modellrechnung, keine Zusagen.
Das Modell nutzt die gesetzlich vorgesehenen Spielräume des Mietkautionsrechts, statt sie zu dehnen: die einvernehmlich vereinbarte andere Anlageform der Geldkaution (§ 551 Abs. 3 S. 2 BGB) oder anerkannte andere Sicherungsformen. Welche Konstruktion im Einzelfall greift, ist Gegenstand der laufenden externen miet-, insolvenz- und aufsichtsrechtlichen Prüfung; das Protokoll legt den Prüfrahmen und die noch offenen Punkte offen. In jeder Variante gilt: Die gesetzliche Obergrenze von drei Nettokaltmieten wird strikt eingehalten, und Erträge, die der Sicherheit wirtschaftlich zuzuordnen sind, stehen dem Mieter zu. Die Bearbeitungsgebühr für den Vermieter-Service ist Entgelt für eine frei wählbare, vom Mietvertrag entkoppelte Dienstleistung — kein verdeckter Zugriff auf Kautionserträge.
Die Vermehrung ist ein Produktionsvorgang, keine Bewertungsoperation. Jede neue Einheit entsteht aus physisch bilanziertem Stoffeinsatz — CO₂, Gesteinsmehl, 5 kg Filament — und der Generationenhebel von 1,6 beschreibt Fertigungskapazität, nicht die Aufwertung eines vorhandenen Bestands. Rechtlich ist das die Herstellung einer neuen Sache und der Eigentumserwerb daran (§§ 947 ff., 950 BGB), nicht die Ausgabe eines Wertversprechens. Auch der Wert wird nicht intern zugeschrieben: Er entsteht, wenn eine extern zertifizierte Tonne an einen dritten Abnehmer zum Marktpreis verkauft ist — Grundlage ist eine auditierbare Massenbilanz, keine eigene Bewertungsannahme.
Ein Teil des Ertrags bestehender Einheiten wird tatsächlich vom Käufer einer neuen Einheit gezahlt. Das weisen wir offen aus: Von 470 € Kaufpreis gehen rund 50 € an Bestandshalter — etwa 10,6 %. Die übrigen rund 420 € decken Herstellung, Betrieb und Marge des Betreibers. Entscheidend ist die Gegenleistung: Der Käufer erhält eine gefertigte Anlage, in der rund 2 t mineralisches Material verbaut sind, das eine Bestandszelle real produziert hat. Es ist ein Lieferverhältnis, keine Abschöpfung — der Bestandshalter erhält einen Anteil für gelieferte Substanz. Und es ist keine Werbeprämie: Der Anspruch entsteht, weil Material geliefert wurde, nicht weil jemand geworben wurde — er fällt unabhängig davon an, über welchen Kanal der Käufer kommt, und die Teilnahme setzt keine Vermittlung voraus. Die andere Hälfte des Ertrags, der CO₂-Yield, entsteht vollständig außerhalb dieses Kreises.
Für die Sicherheit selbst bleibt die Obergrenze von drei Nettokaltmieten unberührt — sie wächst nicht mit. Was darüber hinaus entsteht, ist freies Vermögen des Mieters, keine wachsende Kaution. Die Nachfrageabhängigkeit weisen wir aus, statt sie zu glätten: Bleiben Bestellungen aus, entfällt die Material-Prämie, und auch der Produktionszyklus — und damit der laufende CO₂-Yield — pausiert speicherbegrenzt. Die Deckung der Sicherheit hängt an diesem Fluss nicht: Sie ruht auf dem bereits aufgebauten Bestand aus erteilten und verwerteten Zertifikaten und der vorhandenen Zelle. Wie bei den übrigen Punkten gilt — die Konstruktion ist so angelegt, die abschließende rechtliche Bewertung ist Teil der laufenden externen Prüfung.
Für Sie als Vermieter entstehen im Grundmodell keine eigenen aufsichtsrechtlichen Pflichten. Betrieben werden die Anlagen von einem operativen Unternehmen, kein Investmentvermögen. Die Basisversion operiert ausschließlich am freiwilligen CO₂-Markt — handelbare Vermögensgegenstände, keine Finanzinstrumente im Sinne des Wertpapierrechts. Die saubere Abgrenzung zu KWG, VermAnlG und KAGB ist Teil der externen Prüfung; wir behaupten keine abgeschlossene Konformität, sondern legen den Prüfpfad offen.
Die Sicherheiten der Mieter dürfen nie Teil der Insolvenzmasse des Betreibers werden. Umgesetzt wird das über strikte Vermögenstrennung — Eigentum beim Mieter bzw. treuhänderische Verwahrung, getrennt vom Vermögen des Betreibers wie auch des Vermieters, mit Aussonderungsposition im Insolvenzfall. Dasselbe Prinzip, das auch die klassische Kaution vor der Vermieterinsolvenz schützt. Die konkrete Treuhand-Architektur wird im Protokoll im Detail beschrieben.
Die Anlage produziert laufend nach: Beanspruchte Kautionen regenerieren sich in der Modellrechnung innerhalb von rund 32 Monaten aus dem laufenden Ertragsfluss. Das Verfahren zielt zudem auf permanente Speicherzertifikate (1.000+ Jahre Dauerhaftigkeit), die am freiwilligen Markt aktuell in einer beobachteten Spanne von rund 350–450 €/t gehandelt werden — deutlich über dem methodenübergreifenden Marktdurchschnitt. Das ist eine Marktbeobachtung, keine zugesicherte Erlöshöhe; der Kalkulationswert im Protokoll liegt konservativ darunter. Gegen dauerhaft niedrige Zertifikatspreise ist das Modell nicht über höhere Neukundenpreise abgesichert, sondern über Kostenführerschaft: Die physische Replikation senkt die CAPEX-Komponente der Folgegeneration, weil die Anlage einen wachsenden Teil ihrer Nachfolger selbst herstellt (Roboter- und Energieanteil bleiben Kaufkosten). Für die Hochlaufphase, bevor die erste Anlage zertifiziert ist, sieht das Modell gestufte Übergangsbausteine vor, etwa einen abschmelzenden klassischen Sicherungsanteil.
Aus zwei getrennt ausgewiesenen Quellen. Die erste sind real erzeugte, extern zertifizierte CO₂-Zertifikate, verkauft zu Marktpreisen an externe Abnehmer — dieser Erlös stammt von Zertifikatskäufern, nicht aus den Geldern neuer Teilnehmer. Er ist allerdings kein selbstlaufender Fluss: Jeder Produktionszyklus wird durch eine tatsächlich bezahlte Bestellung ausgelöst; bleibt die Nachfrage aus, pausiert die Zelle speicherbegrenzt und der CO₂-Yield setzt aus. Die Kautionsdeckung hängt daran nicht — sie ruht auf dem bereits aufgebauten Bestand aus erteilten und verwerteten Zertifikaten und der vorhandenen Zelle; der laufende Ertrag bestimmt nur die Geschwindigkeit der Wiederauffüllung nach einem Schadensabruf. Die zweite Quelle ist die Material-Prämie aus dem Verkauf neuer Einheiten: offen wachstumsabhängig ausgewiesen, nicht als garantierte Basis; Gegenleistung ist die real produzierte Baumasse der neuen Zelle — ein Lieferverhältnis. Diese Material-Prämie kehrt der Vermieter als „Schotterauszahlung" an den Mieter aus — in Erfüllung von § 551 Abs. 3 S. 3 BGB (Erträge der Sicherheit stehen dem Mieter zu), ausgelöst durch eine bezahlte Bestellung, nicht als periodisch zugesagte Rendite. Das Wachstum selbst ist als endliche Phase angelegt: Die freiwillige Nachfrage nach permanenten Zertifikaten wird ab einem bestimmten Flottenvolumen zur bindenden Grenze — wann, lässt sich seriös nicht datieren —, und nach Abschluss der Wachstumsphase geht das System in den amortisierten Asset-Servicing-Modus über. Prüfmaßstab ist deshalb nicht, ob der Zertifikatsertrag den Betrieb allein trägt, sondern ob das System bei einem Wachstumsstopp gedeckt bleibt — das behandeln die Exit-Szenarien im Protokoll.
Heute belastbar: die validierte Anlagentechnik (TRL 7), die Massenbilanz-Methodik für den freiwilligen Markt, der physische, vollständig rückbaubare Materialwert und die Vermögenstrennungs-Architektur. Ebenfalls heute möglich: die Anrechnung im EU-ETS-1, wenn das gebundene CO₂ aus dem fossilen Abgasstrom eines ETS-1-Pflichtigen stammt (Art. 12(3b) i. V. m. Del. VO (EU) 2024/2620) — als vermiedene Emission, zu regeln mit diesem Lieferanten am Anfang der Wertschöpfungskette, unter Produkt- und MRV-Qualifizierung. Deklarierte Perspektive mit Eintrittsrisiko: die Anrechenbarkeit biogener Carbon-Removal-Mengen im EU-ETS2 (politisch in Vorbereitung, für die Pilotphase nicht einkalkuliert) und die Qualifizierung des Materials für den konventionellen Baustoffmarkt (erklärtes Ziel innerhalb der ersten zehn Betriebsjahre, dem Bauprodukterecht unterworfen). Diese beiden Entwicklungen werden nicht als heutige Eigenschaft verkauft.
Im Grundmodell: keine eigenen Betriebs- oder Verwaltungspflichten. Errichtung, Wartung, Monitoring und Reporting liegen beim Betreiber. Darüber hinaus können Sie optional drei Rollen wählen: das Service-Modul (Zertifikatsabwicklung gegen Gebühr, im offenen Wettbewerb), ein Material-Abnahmemodul für Bestandshalter mit eigenem Bauvolumen, oder die Rolle des Pilotpartners, der beim ersten Referenzprojekt das Pilotrisiko und die Unikat-Mehrkosten trägt. Alles davon ist Angebot, nicht Voraussetzung.
Diese Übersicht beschreibt die Konstruktionsprinzipien des Modells und ersetzt keine Rechtsberatung. Die rechtliche Detailausgestaltung befindet sich in externer Prüfung; vollständig ausgeführt finden Sie alle Strukturen, Modellrechnungen und Annahmen im Protokoll.
Das Protokoll