Die Vermehrung ist ein Produktionsvorgang, keine Bewertungsoperation. Jede neue Einheit entsteht aus physisch bilanziertem Stoffeinsatz — CO₂, Gesteinsmehl, 5 kg Filament — und der Generationenhebel von 1,6 beschreibt Fertigungskapazität, nicht die Aufwertung eines vorhandenen Bestands. Rechtlich ist das die Herstellung einer neuen Sache und der Eigentumserwerb daran (§§ 947 ff., 950 BGB), nicht die Ausgabe eines Wertversprechens. Auch der Wert wird nicht intern zugeschrieben: Er entsteht, wenn eine gebundene Tonne CO₂ bei Dritten verwertet ist — im ETS 1 als Emission, die Ihr Versorger nicht abgeben muss, bei biogenem CO₂ alternativ als zertifizierte Entnahme, verkauft an einen dritten Abnehmer. Grundlage ist eine auditierbare Massenbilanz, keine eigene Bewertungsannahme.
Ein Teil des Ertrags bestehender Einheiten wird tatsächlich vom Käufer einer neuen Einheit gezahlt. Das weisen wir offen aus: Von 470 € Kaufpreis gehen rund 50 € an Bestandshalter — etwa 10,6 %. Diese Material-Prämie ist mark-to-transaction, nicht mark-to-model: kein geschätzter Materialpreis und keine Bewertung eines Bestands, sondern ein fester Anteil an einem Kaufpreis, den ein Dritter tatsächlich gezahlt hat. Ohne Transaktion entsteht kein Wert. Die übrigen rund 420 € decken Herstellung, Betrieb und Marge des Betreibers. Entscheidend ist die Gegenleistung: Der Käufer erhält eine gefertigte Anlage, in der rund 2 t mineralisches Material verbaut sind, das eine Bestandszelle real produziert hat. Es ist ein Lieferverhältnis, keine Abschöpfung — der Bestandshalter erhält einen Anteil für gelieferte Substanz. Und es ist keine Werbeprämie: Der Anspruch entsteht, weil Material geliefert wurde, nicht weil jemand geworben wurde — er fällt unabhängig davon an, über welchen Kanal der Käufer kommt, und die Teilnahme setzt keine Vermittlung voraus.
Für die Sicherheit selbst bleibt die Obergrenze von drei Nettokaltmieten unberührt — sie wächst nicht mit. Was darüber hinaus entsteht, ist freies Vermögen des Mieters, keine wachsende Kaution. Die Nachfrageabhängigkeit weisen wir aus, statt sie zu glätten: Bleiben Bestellungen aus, entfällt die Material-Prämie, und auch der Produktionszyklus — und damit der laufende CO₂-Yield — pausiert speicherbegrenzt. Die Deckung der Sicherheit hängt an diesem Fluss nicht: In Phase 1 trägt ein externer Sicherheitengeber (VC oder Vermieter-Gemeinschaft) das Ausfallrisiko; seine Sicherheit hängt nicht von neuen Bestellungen ab. Die Treuhandstruktur ist in Vorbereitung.